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Insgesamt sehen wir hier  abstrakte Bilder, die etwas mysteriös wirken, irreführende Details

enthalten und visuelle Elemente, die nicht mal real sind, aber dennoch substanzieller wirken als die Objekte, von denen sie erzeugt werden ...

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It's a pleasure to see your images. I appreciate the fine lines of abstraction and minimalism that you are working up against in your photographs. This type of pursuit, pushing photography beyond its historical use as a denotative tool of communication, is becoming a bigger part of the contemporary art market dialogue.....(LC)

 

Bei genauer Betrachtung zeigen manche seiner Bilder Details von Dingen, die nutzlos geworden sind. Dadurch, dass er sie in die ästhetische Sphäre hebt, gibt er ihnen einen Wert zurück, den sie in der sogenannten, der gesellschaftlichen Realität nicht mehr haben (N.B.)

Frank Schuppan trifft mit seinen Arbeiten einen aktuellen Nerv der Fotografie. Er stellt mit ihnen nicht nur Fragen nach der Visualität von Wirklichkeit, sondern auch nach den Grenzen zwischen den Medien. Die Fotografie wird dort, wo sie nicht zur Reportage oder Dokumentation der Wirklichkeit verpflichtet ist, immer aufgelöster und distanzierter zur Realität, also immer malerischer. Währenddessen beobachten wir zwar in der Malerei einen erneuten Hang zur Wirklichkeitswiederholung; doch dort, wo sie weitgehend abstrahiert bleibt, kann sie die Realität so reduziert erscheinen lassen wie die Fotografien von Frank Schuppan.

Diese Annäherung von Fotografie und Malerei stellt die Grenzen zwischen den beiden Medien infrage, ohne sie aufzuheben, denn die Arbeitswege zu den visuellen Ergebnissen bleiben getrennt  (J.W.)

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